Tae Kwon Do

Tae Kwon Do ist eine Kunst der Selbstverteidigung, die sich seit über fast 20 Jahrhunderte hinweg in Korea selbständig entwickelt hat. Ein wesentliches Merkmal des Tae Kwon Do ist es, einen Angreifer waffenlos, mit Händen bzw. Füßen abzuwehren. Dies setzt voraus, dass alle Bewegungen und Aktionen im Tae Kwon Do von dem Grundsatz der Selbstverteidigung ausgehen.

Ein regelmäßiges Training verbessert das Allgemeinbefinden, verschafft ein gesundes seelisches und körperliches Gleichgewicht, erhöht die Behendigkeit und lehrt den Tae Kwon Doka (denjenigen, der Tae Kwon Do betreibt) alle Situationen, auch die des täglichen Lebens, mit dem nötigen Abstand und Respekt zu betrachten. Taa Kwon Do vermittelt demzufolge nicht nur körperliche Kraft, sondern fördert insbesondere die Einsicht zu diszipliniertem Denken.

Dieser Aspekt des Tae Kwon Do ist insbesondere für das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an diese Sportart von wesentlicher Bedeutung, denn hierdurch kann das Sozialverhalten der Heranwachsenden in positiver Weise ausgebildet, gestärkt und trainiert werden. Der sozialverträgliche Umgang, d. h. gegenseitiger Respekt (unabhängig von oberflächlichen Merkmalen wie z. B. körperlicher Kraft, Gürtelfarbe, etc.), wird im Tae Kwon Do gelehrt und ist eine wesentliche Voraussetzung, um das nötige Selbstvertrauen und die nötige Gelassenheit für die Ausbildung dieses Sports zu erlangen.
Selbstvertrauen ist die Voraussetzung für Bescheidenheit und Toleranz, zwei erklärte Ziele des Tae Kwon Do. Ein gesunder Körper macht aktiv und widerstandsfähig, die Harmonie zwischen seelischem und körperlichem Gleichgewicht verbessert die Beziehungen des Individuums zu sich selbst, seiner Familie und Freunden sowie zu anderen Mitbürgern.